Im Herzen der Provinz Mantua gelegen, dehnt sich Goito zwischen der üppigen Landschaft der Moränenhügel und dem Flussbett des Mincio aus.

Goito

Auf Grund seiner strategischen geographischen Lage hat Goito im Lauf der Jahrhunderte eine verwickelte Geschichte erlebt: von der Signoria (Stadtherrschaft) der Gonzaga während des XIV. Jh. zum Schauplatz der Unabhängigkeitskriege ab dem Jahr 1848. Die auf der Basis des ursprünglichen Schachbrett-Stadtplans angeordnete Altstadt erreicht man über die Brücke genannt “Ponte della Gloria”, zu deren Linken sich das Bersaglieri-Denkmal befindet, zur Erinnerung an den 8. April 1848, als sich genau an der Stelle der Brücke die “Feuertaufe” des Korps gegen die österreichischen Truppen bei Ausbruch des Ersten Unabhängigkeitskrieges abspielte. Wenig entfernt ist auch die Bronzebüste des Generals La Marmora zu sehen, der hier im Mai 1848 verwundet wurde. Entlang des Mincio-Ufers erheben sich zwei bedeutende Beispiele herrschaftlicher Villen: die eklektische “Villa Giraffa” und die elegante "Villa Moschini".

Bemerkenswerte geschützte Gebiete sind die Wellentäler von Camignana, der Bertone-Park (Wiedereinsetzung des weißen Storchs), die Fragola-Insel, die Alte Mühle am Fluss (vor kurzem restauriert) und das Schloss "Castello dell‘Incoronata" von Cerlongo.

Weitere Pluspunkte sind das reichliche önogastronomische Angebot sowie die handwerklichen Erzeugnisse.

Schutzheiliger: San Pietro
Wochenmarkt: Sonntag (8:00 – 13:00) in der Altstadt
Bauernmarkt: Freitag (8:00 – 13:00) in Piazza Matteotti