Seine Geschichte ist nicht von der Geschichte der Gonzaga und deren Aufstieg zu trennen. Im Verlauf der Jahre, zwischen dem XIII. und XIV. Jh., wurde nämlich die Herrschaft der Adelsfamilie über das Land um Marmirolo absolut.

Marmirolo

Was den vielfältigen landschaftlichen Aspekt von Marmirolo betrifft, bietet es einige hervorragende naturalistische Zonen, wie jene von Pozzolo und Bosco Fontana. Ein Gutteil des Territoriums ist vom Umweltschutz gekennzeichnet und hat Anteil am Naturpark des Mincio. Der Name „Pozzolo“ ist abgeleitet von der dialektalen Ortsbezeichnung posòl “Stätte mit Wasserquelle”: hierher wurden nämlich die Gewässer des Flusses Mincio abgeleitet, und hier begann der Graben von Pozzolo, der sich an einer Stelle der Veränderung des Flusslaufs befindet. Ehe der Fluss in Pozzolo ankommt, gleicht er völlig einem Kanal, während der Mincio von Pozzolo ab seine wahre Flussnatur wieder erlangt, frei von künstlichen Dämmen. Auf Grund seiner Lage auf dem letzten Hang der Moränenhügel des Gardasees, der die Grenze zum Veneto kennzeichnet, war Pozzolo häufig Schauplatz von Schlachten und Truppendurchmärschen bis zur Zeit der Kriege des Risorgimento.

Der Ortsteil von Pozzolo, den eine lebhafte und unternehmungsfreudige Gemeinschaft mit diversen volkstümlichen Initiativen animiert, ist begünstigt durch die Passage des Radwegs Mantua-Peschiera del Garda, der von Läufern und Fahrradfans sehr geschätzt wird.

Schutzheiliger: SS. Sebastiano und Fabiano
Wochenmarkt: Samstag (8:00 – 13:00) in Piazza Roma